Musikbetonung stärken

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Initiative Musikbetonung stärken

beim Philharmoniekonzert der musikbetonten Grundschulen am 22. Februar 2017

Diese Postkarte wurde von der Initiative Musikbetonung stärken beim Philharmoniekonzert verteilt.
Sie kann auch hier als pdf-Datei heruntergeladen werden: Postkarte zum Download



Der Hirnforscher Manfred Spitzer, ein Experte, sagte: „Wissenschaftlich gesehen wären die wichtigsten Schulfächer
Musik, Sport, Theaterspielen, Kunst und Handarbeiten.“

Die Initiative „Musikbetonung stärken“ gibt ihm recht, besonders im Bereich der Musik. Wir wollen musikbetonte Schulen in Berlin stärken, in einer Zeit, in der eine wachsende Stadt auch wachsende Herausforderungen, aber nicht immer unbedingt wachsende Ressourcen mit sich bringt. Wir wollen aufmerksam machen auf die wertvollen Musik-Inseln in unserer Berliner Grundschullandschaft.


Wir sind ein Zusammenschluss von Eltern, LehrerInnen und sogar Schulleiterinnen, hervorgegangen aus der Protestbewegung, die 2008 den Verlust der Musikbetonung für ihre Kinder und SchülerInnen berlinweit verhindern konnte. Wir tragen die musikalische Fackel weiter, weil wir wissen, wie wichtig und gut musikalische Bildung für unsere Kinder und SchülerInnen ist. Wir stellen Forderungen auf, um die Musikbetonung in unseren Schulen zu verbessern und auf Probleme hinzuweisen.

Das sind unsere Forderungen:

1.     Musik braucht Raum. Vorhandene Musikräume müssen erhalten bleiben und dürfen nicht für andere Zwecke zur Verfügung gestellt werden.

Musikprofile müssen bei der Erhöhung von Schülerzahlen angemessen berücksichtigt werden, um allen Kindern an der Schule die Musikbetonung anbieten zu können.

 

2.     Musik braucht Austausch: Wir fordern, dass die zuständige Fachaufsicht für das Fach Musik im Senat mindestens einmal jährlich SchulleiterInnensitzungen der musikbetonten Schulen einberuft, um die Belange dieser Schulen zu diskutieren.

 

3.     Musik braucht Koordination: Wir fordern, dass die Fachaufsicht für das Fach Musik im Senat gestärkt wird, in dem die vorgesehene Arbeitszeit den gestiegenen Anforderungen angepasst wird. Aus unserer Perspektive entspricht das einer Erhöhung der eingeplanten Wochenarbeitszeit auf 40 Stunden.

Auf ein drängendes und aktuelles Problem wollen wir heute besonders aufmerksam machen: die musikbetonte Allegro-Grundschule in Berlin-Mitte ist in der Vergangenheit für ihre Qualität besonders ausgezeichnet worden. Nun aber droht der Musikbetonung eine empfindliche Einschränkung: Musikräume sollen untervermietet werden, um die Rentabilität des Schulgebäudes zu verbessern. Schulräume sollen untervermietet werden, mit negativen Auswirkungen auf die Musikräume. Proteste der Eltern, die sich bereits seit Jahren hinziehen, wurden nicht gehört.

Musik braucht Raum. Das fordern die Eltern der Allegro-Grundschule. Und wir schließen uns in ihrem Appell an Bezirksstadtrat Carsten Spallek an:
Unterstützen Sie die Forderungen der Eltern. Zerstören Sie nicht den geschützten Raum einer Grundschule durch seine Zersiedelung. Helfen Sie der Allegro-Grundschule so ausgezeichnet zu bleiben wie sie ist und nehmen Sie ihr nicht den größten Teil ihrer Musikräume.

Das Statement zum Download
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